Wir fuhren über die „Grenze“ nach Schottland. Am Weg nach Edinburgh nehmen wir noch Melrose Abby mit, ein verfallenes Kloster aus dem Mittelalter.
Angekommen in Edinburgh beim Truckerstellplatz von George (den kennen wir schon von 2023) geht es noch zum Strand in PortoBello.
Autor: Christoph Wegscheider (Seite 3 von 9)
Am Vormittag führen wir mit der Fähre nach Dover und von dort aus Richtung Norden. Wir entschieden uns noch bis Schottland durchzufahren, sondern suchten uns einen Stellplatz ca. 2h vor Schottland und genossen noch ein wenig die Sonne.
Wir sind Mittag weggefahren, aber aus der 10h Fahrt wurde dann staubedingt eine 15h Fahrt bis zum Hafen in Dunkerque. Dort bekamen wir noch 6h Schlaf.
Wir führen weiter bis Amstetten, wo wir bei Freunden übernachteten.
Ein Reisetag, wir kamen bis Tschechien und checkten in einem vollautomatisierten Stellplatz ein.
Am Morgen wurden wir mit Meerblick aus dem Auto belohnt und frühstückten ausgiebig, ebenfalls mit Meerblick. Als erstes Stand das Schloss Rundale südlich von Riga am Programm. Eine Nachbildung von Versailles. Prunk, unendlich viele Räume und ein Essen im Keller später fuhren wir zu dem Hügel der Kreuze, bereits wieder in Litauen. Mehr als 200.000 Kreuze wurden und werden auf den Hügel gestellt. Den Schlafplatz suchten wir uns schon Richtung polnische Grenz im Wald.
Wir besuchten die Inselhauptstadt von Saaremaa Kuresaare, konkret die Burg mit Wassergraben. Sehr beeindruckend! Anschließend treten wir quasi die Heimreise an, denn ab jetzt geht es Richtung zurück. Am Abend machten wir Station in der „Sommerhauptstadt Eslands nämlich Pärnu. Dort besichtigten wir bei einem Stadtrundgang noch alle wichtigen Gebäude und suchten uns anschließend einen Schlafplatz direkt am Meer.
Heute früh fuhren wir mit der Fähre auf die Insel Muhu, dort besuchten wir das Museumsdorf Koguva. Anschließend ging es über einen Damm weiter auf die Insel Saaremaa. Es gibt neben eine Fußballfeld, wo ein Baum (Europäischer Baum 2015) mitten am Feld steht auch noch Windmühlen, einige sind auch über die Insel verstreut. Danach gab es ein Mittagessen direkt an einem Platz an der Küste und dann noch die Steilküste von Panga. Anschließend fuhren wir zu dem bisher schönsten Stellplatz an einer kleinen Marina und genossen den Sonnenuntergang.
Erst fuhren wir in die Dörfer der „Altgläubigen“ am Westufer des Peipus Sees er ist der 5. größte See Europas und nur einige Meter tief. In den Dörfern wird von den Bewohnern traditionell Zwiebel angebaut und im Juli und August vor den Häusern verkauft. Weiter am See entlang ging es zur „Steilküste“ aus rotem Sandstein. Bei ein paar Metern von Steilküste zu sprechen ist schon etwas übertrieben. Am Nordufer gingen wir (und halb Estland) noch an den kilometerlangen Sandstränden baden. Den Tag ließen wir dann an der Nordküste Estlands auf einem Camplingplatz mit Meerblick und -zugang ausklingen.