Wir waren den ganzen Tag in Edinburgh. Für das Military Tattoo waren wir zu geizig (es gab noch Restkarten um mehr als 2000 Pfund für uns). Aber parallel zum Tattoo findet immer das Fringe Street Art Festival statt, wo in der ganzen statt Straßenkünstler auftreten. So haben wir die Stadt und das Treiben darin genossen.
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Dieser Tag lief nicht so richtig, erst fuhren wir einen Umweg um den Queen’s View zu besichtigen der laut Reiseführer jeden Umweg wert war. Gilt aber nur, wenn man nicht schon vorher den Rest von Schottland gesehen hat. Die Fischtreppe in Pitlorchy macht auch nur zur Lachszeit Sinn, ist aber gerade nicht. Das Blair Atholl Castle wurde von unserer Jugend bestreikt, nach dem Motto „Nicht noch ein Kastl“. Dann schauten wir uns ein tolles Einkaufzentrum an, wo der Kleidung nach Earls und Dukes ein und ausgehen, nicht ganz Unseres, Aber wo sieht man schon eine 500 Pfund Jacke neben einem Schrotpatronengurt in der Auslage, leere Schrotpatronen inklusive. Der krönende Abschluss war der per Telefon mit George reservierte Campingplatz in Edinburgh. Leider war der Campingplatz wo wir eingelaufen sind ein Glampingplatz, keiner kannte George und frei war auch nichts passendes. Nach einem erneuten Gespräch mit George fanden wir uns dann auf einem Truckerastplatz wieder, der auch Wohnmobile aufnahm. Der Platz war nicht schön, aber billig, und von der Anbindung nach Edinburgh sehr praktisch und George war wirklich nett. Nach 2 Minuten über einen Straßenübergang, fand man sich außerdem im angesagten Viertel Portobello mit Strand wieder. So ein Tag muss auch mal sein 😉
Heute besuchten wir das „Capitol of the Highlands“: Inverness. Danach ging es nach Elgin in eine Kaschmir Weberei, war eine sehr interessante Führung, leider nicht ganz unsere Preisklasse (Bademantel kostet über 2000€). Nach der Kathedralen Ruine, ging es ein großes Stück nach Süden wo wir die verlassene Gegend des Craingorms National Park angeschnitten haben.
Heute schauten wir uns Schloss Dunrobin mit Gärten an. Dort gab es auch noch eine Falkenshow. Anschließend nahmen alle Interessierten (nur Christoph, es war auch nur mehr ein Platz frei) an einer Führung mit Verkostung in der Glenmorangie Distillery teil. Danach ging es zum Loch Ness, genauer zum Urquhart Castle.
Heute fuhren wir bis in den äußersten Norden nach Durness, dort wartete ein unterirdischer Wasserfall auf uns, der aufgrund Wassermangels (tröpfelte) nicht so beindruckend war. Dafür aber dann gleich 200m weiter die Küste! Da wir nicht genug Zeit haben schneiden wir den äußersten Nordosten von Schottland ab und fahren durch das Flow Country eine sehr weite Moorlandschaft zur Ostküste weiter im Süden. Dabei badeten wir erstmals in einem schottischem Loch (Loch Loyal). Der ausgiebige Badetrip dauert ca. 5 Sekunden. Heute schlafen wir mitten im Flow Country, unendliche Weiten.
An diesem Tag fuhren wir erst zu einem großen Wasserfall mit Hängebrücke (120 Jahre alt, sehr wackelig). Weiter ging es nach Ullapool, wo wieder einmal Fish and Chips auf uns wartete. Danach machten wir eine Wanderung zu einem schöneren kleinen Wasserfall, weiter hinten im Tal kamen wir dann zu den Bone Caves. Gleich ein paar Kilometer weiter wartete das Loch Asynt und die Ruine des Castle Ardvech auf uns. Am Abend erwartete uns ein Campingplatz (Duschen!!!!!) und ein schöner Sonnenuntergang.
Wir besuchten die 3. Whiskey Distillery, aber die erste wo wir auch eine Tour bekamen (mind. 2 Tage vorher buchen!). Die Tour war sehr informativ. Danach ging es nach Dunvegan Castle Sitz der MacLeods. Die Lage ist einmalig! Der Garten drumherum auch riesig und schön. Danach planten wir eine Tour zu einem Leuchtturm, jedoch staute sich zum Glück alles auf der Single Track Road, sodass wir ca. 1km vor dem Leuchtturm stehenblieben. Der Platz war genial und wir entscheiden uns gleich hier zu übernachten von dem Berg links von uns, den wir noch bestiegen, sahen wir dann auch den Leuchtturm, besser als vom offiziellen Viewpoint aus.
In der Früh fuhren wir beim „Highlander“ Schloss vorbei. Danach ging es auf die Isle of Sky, wo uns gewaltige Naturschauspiele erwarteten. Es ging auf eine mehrstündige Wanderung zu den Fairy Pools. Im Reiseführer stand es gibt in Schottland viele Arten von Regen, wir kennen Sie jetzt alle! Aber dazwischen kommt auch immer die Sonne und blauer Himmel. Unser Schlafplatz ist an Aussicht nicht zu überbieten.
Auf dem Weg nach Fort William schauten wir uns Stalker Castle und in Fort William Neptun’s Staircase an, eine Schleusentreppe um vom Meer auf den Caledonian Canal zu kommen, der Schottland einmal der Breite nach durchzieht. Danach durfte Glenfinnan Viaduct nicht fehlen. Wer erkennt in welchem Film es vorkommt 😉 (Tipp siehe Tag 3).
Danach fuhren wir durch eine grandiose Landschaft zu einem Campingplatz in die Nähe von Schiel Bridge.